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16-1115 - Begrünungen in der offenen Landschaft

Verwendung von gebietsheimischen Materialien

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Termin: 15. November 2016

Dauer: 09:00 - 16:00 Uhr

Anmeldeschluss: 31. Oktober 2016

Zielgruppe(n): Fachkräfte

Ort(e): LAGF

Referent(en):
Dipl.-Biol. Christina Grätz
(Fa. NagolaRe GmbH)
Kosten:
165,00 € Mitglieder
189,00 € Nichtmitglieder

Beschreibung

Verwendung von gebietsheimischen Materialien bei Begrünungen in der offenen Landschaft

(verpflichtend ab 2020)

In Deutschland ist die Verwendung von gebietsheimischem Pflanzenmaterial in der freien Landschaft seit 2010 durch das Bundesnaturschutzgesetz § 40 (4) geregelt und in der freien Landschaft ab 2020 zwingend vorgeschrieben. Demnach darf bei Begrünungen außerhalb des besiedelten Raumes nur Pflanzenmaterial verwendet werden, das seinen genetischen Ursprung in der Region hat. Trotzdem ist die Verwendung standortangepasster, regionaler Herkünfte mangels Verfügbarkeit und fehlender Dienstleister bisher nicht gebräuchlich. Überwiegend werden importierte Regelsaatgutmischungen oder gar unbekannte Herkünfte ausgebracht. So sind ein Großteil des bei Rekultivierungen / Begrünungen verwendeten Saatguts Importe - hauptsächlich aus Neuseeland und Kanada - insbesondere Gräser und auch sog. Wildkräuter. Im Rahmen des Seminars wird über die rechtlichen Hintergründe zur Verwendung von gebietsheimischen Materialien aufgeklärt. Weiterhin werden verschiedene Begrünungsmethoden wie Mahdgutübertragung, Aussaat, Pflanzung und Oberbodenübertragung vorgestellt.

 

Inhalte:

  • Rechtlicher Hintergrund
  • Vegetationskundlicher Hintergrund
  • Methoden zur Einbringung von gebietsheimischem (autochthonem) Pflanzenmaterial
  • Herkunftsregionen und Produktionsräume
  • Vermehrung und Zertifizierung von Saatgut gebietsheimischer Gräser und Kräuter



Lehranstalt für Gartenbau und Floristik Großbeeren (LAGF) • Theodor-Echtermeyer-Weg 1 • 14979 Großbeeren
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